Bachelorstudiengang
Module
Das Lehrangebot jedes Studienfaches ist in Module aufgeteilt. Jedes Modul besteht aus einigen, aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen (eventuell auch nur einer einzigen), von denen einige verpflichtend, andere wahlfrei sein können. Der Studienplan beschreibt die zum Studiengang gehörigen Module, ihre Abhängigkeiten untereinander, ihre Lernziele sowie die Art der Erfolgskontrolle. Der Umfang jedes Moduls ist durch Leistungspunkte gekennzeichnet, die nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls gutgeschrieben werden.
Die studienplanmäßig für die ersten beiden Studienjahre vorgesehenen Module sind vorgeschrieben (Kern).
Im dritten Studienjahr stehen dagegen für jedes der Prüfungsfächer mehrere, teilweise auch zahlreiche Alternativen zur Wahl und ermöglichen so eine den individuellen Wünschen und Interessen entsprechende Gestaltung des Studiums (Vertiefung).
Leistungspunkte
Nach ECTS Norm sollen in jedem Studienjahr 60 Leistungspunkte (LP) erworben werden, in einem Studiengang mit einer Regelstudienzeit von 6 Semester also insgesamt 180 LP (einschließlich Bachelorarbeit). Die Prüfungsordnung regelt, wie die LP auf die Fächer verteilt werden. Der Studienplan zeigt die Module und die ihnen zugeordneten LP auf.
Die Leistungspunkte eines Moduls sind ein relatives Maß für den Aufwand, der für das Erreichen der Lernziele des Moduls notwendig ist. Er ersetzt nicht die Semesterwochenstunden, mit denen der zeitliche Umfang von Lehrveranstaltungen gemessen wird.
Bei der Bildung der Fachnote werden die Noten der zu einem Prüfungsfach gehörigen Module mit den Leistungspunkten gewichtet.
Weitere wesentliche Änderungen gegenüber dem bisherigen Bachelor-Studiengang
Für die Berechnung der Gesamtnote der Bachelorprüfung werden jetzt alle Fachnoten, also auch jene der ersten beiden Studienjahre (Kern) berücksichtigt. Die Gewichtung, mit der sie in die Gesamtnotenberechnung eingehen, ist in § 19 Abs. 2 BPO InWi 2005 geregelt.
Dem Betriebspraktikum werden Leistungspunkte zugeordnet. Es muss ein Bericht dazu angefertigt und eine Kurzpräsentation gehalten werden (§ 15 BPO InWi 2005).br /> Aktuelle Informationen zum Betriebspraktikum gibt es bei der Fakultät für Wirtschaftwissenschaften.
Es besteht die Möglichkeit zur Prüfungsmehrleistung, dh. in einem Fach, über die notwendigen Leistungspunkte hinaus weitere zu erwerben, sofern Alternativen im Studienplan vorgesehen sind (§ 9 Abs. 11 BPO InWi 2005). Die schlechteren Noten werden dann, soweit die entsprechenden Leistungspunkte nicht gebraucht werden, nicht berücksichtigt. Dies gilt allerdings nur für die Noten bzw. Leistungspunkte, die innerhalb der Regelprüfungszeit erworben worden sind. Damit ist die Regelstudienzeit (6 Semester) gemeint, auf die aber auch Urlaubssemester angerechnet werden, sofern in ihnen Leistungspunkte erworben werden können (wie beispielsweise Auslandssemester).
Studienstruktur
Der berufsbefähigende Abschluss, Bachelor of Science (B.Sc.) für den Bachelor-Studiengang
Informationswirtschaft (engl.: for the Degree Programme Information Engineering and Management)
wird nach 6 Fachsemestern (Regelstudienzeit) erreicht.
Die Lehrinhalte sind in Fächer und Module gegliedert, wobei die Fächer und Module der ersten
2 Studienjahre als obligatorischer "Kern" und jene des 3. Studienjahres als
"Vertiefung" angelegt sind, sodass aus Alternativen gewählt werden kann. Ebenfalls
in die Regelstudienzeit von 6 Semestern integriert, sind das Betriebspraktikum (6 Wochen) und
die Bachelorarbeit (360 std. bzw. 6 Monate).
Übersicht "Aufbau des Studienganges"
Der Studiengang Bachelor Informationswirtschaft besteht aus einem 4-semestrigen Kern und einer 2-semestrigen Vertiefung im dritten Bachelorjahr. Die folgende Abbildung zeigt die Fachstruktur und die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Fächern.
Die Module, die im Bachelor Informationswirtschaft in den ersten vier Semestern absolviert werden müssen, sind im Verhältnis 40/40/20 auf Informatik (Informatik, Angewandte Informatik, Technische Informatik), Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL, OR, Statistik) und Recht auf der Basis einer soliden Mathematikausbildung aufgeteilt. Das Betriebspraktikum im 4.Semester dient der Berufsqualifizierung.
1. und 2. Studienjahr (Kern)
Fachstruktur und Leistungspunkte (lt. § 17 Abs.2 BPO)
- Betriebswirtschaftslehre (15 LP)
- Volkswirtschaftslehre (5 LP)
- Informatik (38 LP)
- Mathematik (15 LP)
- Operations Research (9 LP)
- Statistik (10 LP)
- Recht (19 LP)
In jedem der oben aufgeführten Fächer werden die Leistungspunkte über das Bestehen der in den Modulbeschreibungen des Studienplans definierten Erfolgskontrollen erworben.
(In der Regel handelt es sich dabei um studienbegleitende Prüfungen in schriftlicher Form. Eine 'studienbegleitende Prüfung' wird direkt im Anschluss an eine Lehrveranstaltung oder mehrere aufeinander bezogene Lehrveranstaltungen abgelegt. Im Unterschied zur Examensprüfung am Ende eines Studienabschnitts bzw. des Studiums.)
Ergänzende oder davon abweichende Formen der Erfolgskontrollen (z.B. der Erwerb eines "Klausurscheines" als Zulassungsvoraussetzung für die Prüfung), sowie besondere Regelungen zur Wertung und Abfolge der einzelnen Erfolgskontrollen stehen bei den jeweiligen Modulbeschreibungen.
3. Studienjahr
Vertiefung in den Fächern
- Informatik (1 oder mehrere Module von zs. mindestens 21 LP)
- Recht (1 oder mehrere Module von zs. mindestens 10 LP)
- BWL/OR/VWL (1 Modul mit mindestens 20 LP od. 2 Module zu je mindestens 10 LP)
In mindestens einem der gewählten Module eines jeden Faches muss 1 Seminar enthalten sein, dessen Note in die betreffende Modulnote einfließt.
Material
Erstieeinführung 2006
Modulhandbuch Bachelor Informationswirtschaft SS2007
Informationsbrochüre zum Studiengang
InWi_Modul_Betriebspraktikum
KIT-Flyer_Informationswirtschaft
Praktikum_InWiBach2005_Anmeldung
BAMA_Infoabend_2007
InWi Erstie-Einführung - O-Phase 2007
Aktuelle Modulhandbücher
Erstie Einfuehrung 2008
Bachelor-/Master-Infoabend 2008
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